
Humorvoller Bericht ueber faszinierende Jahre in der US-Hauptstadt - Gerade habe ich das hervorragende Buch von Sabine Stamer & Tom Buhrow ausgelesen und muss nun natuerlich meinen Senf auch dazugeben :).Im Gegensatz zum letzten Rezensenten musste ich sehr oft schmunzeln und noch oefter lauthals loslachen als ich dieses herrliche Buch las.Der Rezensent aus Marburg hat Recht: die Amis sind ein sehr sympathisches Volk.Und meine grosse Bitte an die Rezensentin Anna Kastner aus upstate New York: bitte schreiben Sie doch auch ein Buch ueber Ihr Leben im Osten der USA. Ich wuenschte, es gaebe viel mehr solcher Buecher!Die Farm in den gruenen Bergen von Alice Herdan-Zuckmayer ist so ein Buch.Ich lebe seit Maerz 2002 in den USA (zuerst in Maine, seit 2005 in Massachusetts), war zweimal (1988, 1998) in Washington, D.C. (jedesmal fuer mehrere Tage...bin ganz bezaubert von Georgetown und dem wunderschoenen Wanderweg entlang des Chesapeake & Ohio Canals, schon allein deshalb war dieses Buch eine wahre Fundgrube fuer mich), und konnte die meisten Erfahrungen der beiden Autoren teilen oder zumindest nachvollziehen.In einigen Punkten hat sich jedoch etwas getan, z.B. hat Massachusetts nun fuer jeden Einwohner Krankenkassenpflicht (seit 2007).Nicht nur die beiden Kapitel Sex unterm Sternenbanner und Wie wir uns weigerten Millionaere zu werden sind zum Bruellen komisch (und SO wahr!). Das Vegas Kapitel macht Lust auf einen weekend trip nach Las Vegas, obwohl ich mich vorher nie fuer diese Stadt interessiert habe und mir nichts aus Casinos & einarmigen Banditen mache. Aber die phantasievollen Hotels wuerde ich mir doch gern einmal anschauen.Ja, es stimmt schon, dass viele Dinge in den USA einfach nicht funktionieren (z.B. ein Grippemittel vom Arzt verschreiben zu bekommen kann ohne weiteres 12 Stunden dauern und man sieht sich gezwungen, abwechselnd die Arztpraxis und dann wieder die Apotheke anzurufen, um endlich ein Resultat zu sehen und oft ist man gezwungen 1-800 Telefonnummern anzurufen, um Dinge, die dank anderer schief gelaufen sind, wieder irgendwie hinzubiegen und nach einem langen Arbeitstag wird dann doch oft die Geduld auf eine harte Probe gestellt, bis man endlich eine menschliche Stimme ans Telefon bekommt), aber da koennte ich auch ein paar Beispiele in Europa aufzaehlen oder in good old Germany: warum darf man nicht rechts abbiegen an roten Ampeln oder auf der Mittelspur der Autobahn ueberholen, wenn die linke Spur von einem slow poke dauerbesetzt ist...es ist doch auch in den USA erlaubt und funktioniert gut?Und warum die US-Wirtschaft einen Kollaps erleiden wuerde, wenn jeder Amerikaner 6 Wochen bezahlten Urlaub erhalten wuerde wie die meisten Europaeer (und alle Deutschen) ist mir bis heute von keinem Amerikaner befriedigend erklaert worden.Oder warum muss man in US-Apotheken grundsaetzlich 15 Minuten auf die Aushaendigung eines Medikaments warten, egal wie schlecht es einem geht?Aber im Grossen und Ganzen habe ich meine Auswanderung und US citizenship nie bereut.Die Geschichte der Juedin Marga, die 1941 Deutschland verliess, wahr sehr ruehrend, sehr zu Herzen gehend. Und genau das kennzeichnet fuer mich ein grossartiges Buch: es bringt mich zum Weinen, zum Lachen und zum Nachdenken. Es ist nie langweilig. Ein Buch, das einen noch tagelang beschaeftigt. Ein Buch zum behalten und wiederlesen.Grossartig geschrieben, Sabine Stamer und Tom Buhrow! Sehr lesenswert. Mein Kompliment!Fuer die Zukunft wuensche ich mir mehr solcher Buecher von Deutschen ueber die USA (bisher kannte ich nur das Buch von Peter von Zahn, Reporter der Windrose und eben Alice Herdan-Zuckmayer). Uebrigens falls jemand mehr ueber Georgetown lesen moechte und einen guten Krimi nicht verschmaeht, dem moechte ich Das Haus am Potomac von Mary Higgins Clark ans Herz legen.Und ich werde nun weitere Buecher von Sabine Stamer in Angriff nehmen, ueber Inge Meysel, Cohn-Bendit und Las Vegas. Hoffentlich folgen noch viele mehr!
sollte man lesen - Das Buch Mein Amerika - Dein Amerika von Tom Buhrow und Sabine Stamer sollte man lesen, wenn man sich für die USA interessiert. Das Buch spiegelt sehr oft auch die Erfahrungen wieder, die ich mit den USA und den Amerikanern gemacht habe. Es könnte allerdings manchmal etwas lustiger geschrieben sein, trotzdem ist es, was Erlebnisberichte aus Amerika betrifft, mein Lieblingsbuch.
Mein Washington, dein Washington - Natürlich ist es eine große Freude, Tom Buhrows und Sabine Stamers Buch Mein Amerika. Dein Amerika zu lesen, vor allem, wenn man selbst ähnliche Erfahrungen sammeln konnte. M.E. trifft das aber nur dann zu, wenn man für einen begrenzten Aufenthalt in der Washingtoner Gegend gelebt hat. Nach zwei Jahren Washington und fast zwei Jahren im Bundesstaat New York muss ich allerdings sagen, hätte das Buch besser mit dem Titel Mein Washington. Dein Washington versehen werden sollen. Erfahrungen außerhalb der Metropole, in einer kleinen Unistadt, sind andere als die in Washington, z.T. viel frappierender, z.T. viel besser. Im Kopf entsteht ein ganz anderes Amerikabild, das noch viel reicher ist als das von Buhrow und Stamer. Dennoch bin ich froh um die Existenz dieses Buches. Vielleicht hilft es, das Bild, das Deutsche von den USA in den letzten Jahren bekommen oder übernommen haben, wieder zu verbessern.Allerdings ist und bleibt mein Rat: Reisen Sie! Lesen Sie UND reisen Sie! Und Herr Buhrow und Frau Stamer, wenn Sie Zeit haben, kommen Sie doch bei uns in Upstate New York vorbei. Vielleicht schreiben Sie dann noch ein Buch!
Amerika mal anders! - Tom Buhrow und seine Frau Sabine Stamer haben über zehn Jahre gemeinsam in den USA gelebt. Tom Buhrow ist Journalist, Sabine Stamer Autorin. Das sind gute Voraussetzungen um ein Buch über Amerika zu schreiben, das zwar keinen Anspruch darauf erhebt wissenschaftlich zu sein, dennoch aber aus selbst gemachten Erfahrungen das amerikanische Leben beschreibt. Es werden verschiedene Themen bearbeitet, wie beispielsweise: die amerikanische Freundlichkeit, die Beziehung zum Auto, Bandenkriege, Ferien, Sexualität, Las Vegas und der Wilde Westen sowie Familienfeiern. Weiterhin wird die Beziehung zwischen Deutschen und Amerikanern beleuchtet und auf die Frage eingegangen, warum es in Amerika keine deutsche Community gibt. Das Buch lässt sich flüssig lesen und macht dem Leser klar, dass wir aufhören müssen von DEN Amerikanern zu sprechen, Bush für einen klassischen Amerikaner zu halten und zu glauben, wir würden alles über Amerika und seine Bewohner wissen. Ich denke, die Amerikaner sind ein sympatisches Volk. Basta. Wer Lust hat ein bischen zu schmunzeln und einen kleinen A Ha-Effekt zu erleben, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt!
Mein Amerika - Das Buch ist spannend, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an. In vielen Punkten decken sich unsere Meinungen über Amerika.